Neuer Provinzpromotor für die Dominikanischen Laien

Am 18. November berief das Provinzkonsil P. Dr. Paul Schäfersküpper zum neuen Promotor für die Dominikanischen Laien unserer Provinz. Jetzt stellt er sich uns selbst vor.

UnbenanntBiographie: 1949 wurde ich als achtes von dreizehn Kindern in Essen geboren und habe michmit 36 Jahren dazu entschlossen, dem Ruf Gottes zu folgen und Ordensmann und Priester zu werden. Bevor ich aber 1988 in den Dominikanerorden eintrat, lebte ich ab 1986 in der Kartause Marienau bei Bad Wurzach. Das war eine sehr intensive Zeit der Reifung meines Entschlusses. Doch Gott wollte mich als Dominikaner. So begann ich in Wien mein Noviziat, studierte dort und ging zum Pastoralkurs nach Augsburg. Da hieß es, von der Laiengruppe, die ich seit 1990 aufgebaut hatte, Abschied nehmen. Erst zu meiner Priesterweihe in Wien sahen wir uns 1994 kurz wieder, denn mein priesterlicher Einsatzort war die Theatinerkirche in München. Ich arbeitete dort in einer ökumenischen Beratungsstelle, als Pfarradministrator, Beichtvater und später dann als Fachbereichsleiter für Tourismus- und Kurseelsorge und Sport. In diesem Kontext gehört auch die Zirkus- und Schaustellerseelsorge zu meinen Aufgaben. Zwischendrin ging ich von 1997 bis 2000 als Prior nach Graz und wurde dort Pfarrer.

Ich bin also das, was man heute gern einen Spätberufenen nennt. Bevor ich, um im Bild zu bleiben, in den Weinberg des Herrn ging, war ich Wissenschaftler am Max Planck Institut für Psychiatrie in München, und ging, salopp formuliert der Frage nach: Was passiert im menschlichen Hirn, damit aus dem Mund verständliche Sprache herauskommt. Eine sehr spannende Frage, auf die ich nur durch Zufall gestoßen bin. Oder war es doch göttliche Fügung. Nach meinem Abitur in Borken (Westfalen) und dem Wehrersatzdienst in Düsseldorf habe ich eher aus Verlegenheit als Überzeugung begonnen, in München Sprechwissenschaften zu studieren.

Aber schon sehr bald zog mich das Fach in seinen Bann, obwohl ich nur wenig Lust hatte, mich in die Sprachpathologie einzuarbeiten, nur weil daraus das Thema meiner Doktorarbeit stammte. Zähneknirschend kümmerte ich mich auch um Medizin und Pädagogik, soweit es ging, weil ich diese beiden Fächer brauchte, denn ich wollte das Stottern als Problem der so genannten motorischen Kontrolle untersuchen und einen entsprechenden Therapieplan entwickeln. Nach dem Studium arbeitete ich zunächst als Wissenschaftler an der medizinischen Fakultät der Universität München, und wechselte dann zum Max Planck Institut für Psychiatrie über. Nach fünf Jahren dort, begann schließlich meine Laufbahn als Dominikaner, zunächst ein wenig zögerlich doch dann hat sie Fahrt aufgenommen.

Mitte Oktober habe ich in München meine Zelte abgebrochen, weil ich nach Augsburg versetzt worden bin, um von dort die Zirkus- und Schaustellerseelsorge weiter zu betreiben, die Schwestern in Bad Wörishofen zu betreuen, in der Seelsorge des Konventes mitzuhelfen und jetzt auch als Promotor für die dominikanischen Laiengemeinschaften ein Stück des Weges mit Ihnen zu gehen. Ich darf sagen, dass ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen freue.

Ihr P. Paul

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