Gemeinschaft

ibanez

Hl. Laurentius Ruiz und Gefärten

Dass ein „Einzelkämpfer“ nur wenig auszurichten vermag, hat Dominikus im Lauf seiner Jahre als einsamer Wanderprediger erfahren. Die größere Durchschlagskraft ist jedoch nicht der eigentliche Grund, weshalb Dominikus und seinen Brüdern so viel am gemeinsamen Leben liegt.  Das Evangelium selber als Zusage der vergebenden Liebe Gottes stiftet Gemeinschaft und gewinnt in geglücktem menschlichem Zusammenleben konkrete Gestalt. So wird die Fraternität vor Ort, die geschwisterliche Gemeinschaft, zum Nährboden der Predigt und zum Bewährungsraum, wo jedes Mitglied das, was es weitergeben möchte, im Alltag einüben und leben kann. Schon durch ihre Existenz als Gleichnis des Reiches Gottes soll die Fraternität Predigt des Evangeliums sein.

Das gemeinsame Leben gewinnt Gestalt im geschwisterlichen Teilen jeder Gabe, jedes Charismas, das dem einzelnen zum Nutzen aller anvertraut ist und erst in Zusammenwirken aller Gaben seine volle Kraft entfalten kann: geschwisterliches Teilen als Arbeiten im Team – geschwisterliches Teilen aber auch im gemeinsamen Tragen der Freude und der Last des Lebens.

Zum Gemeinschaftsleben der Dominikanischen Laien, ebenso wie der Brüder und der Schwestern gehört die gemeinsame Feier der Liturgie. In deren Zentrum steht die Eucharistie, aus der sich jede christliche Gemeinschaft aufbaut.

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