Vortrag von fr. Bernhard Hodel am 22. Februar in Freiburg

Am Samstag, den 22. Februar 2020 wird fr. Bernard Hodel (Uni Fribourg, Schweiz) die Freiburger Fraternität besuchen und in einem Vortrag über sein neues Buch, das er zusammen mit Nicole Bériou geschrieben hat, berichten.

Das Buch erschien am 24. Oktober 2019 erschien in französischer Sprache mit dem Titel „Saint Dominique de l’Ordre des frères Prêcheurs. Témoignages écrits“, das auf fast 2000 Seiten alle wesentlichen schriftlichen Zeugnisse über den hl. Dominikus vom späten 12. bis zum 15. Jahrhundert vereint. Im Mai 2019 schrieb fr. Paul-Bernard Hodel: „Wir wurden durch Constantin von Orvieto inspiriert, der in seiner „Legende des hl. Dominikus“ (um 1250) versuchte „den hl. Dominikus ‚zu erneuern’“, indem er zu den Quellen zurückkehrte. Wir versuchten das gleiche zu tun durch Zusammenstellung und sorgfältige Interpretation der erhaltenen Texte, denen wir ausführliche Einführungen und Anmerkungen beifügen.“

Der Vortrag beginnt um 14.30 – ca. 18 Uhr im Musiksaal der Kirche St. Martin, Freiburg.

Einen Einblick in das Werk gewährt die hier einsehbare Pressemappe des Verlages.

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Rückblick: 3 neue Professen

Am 7.12.2019 haben drei Mitglieder der Fraternität in Freude ihre Profess gemacht: Ein Mitglied auf Lebenszeit und zwei weitere Mitglieder ihre zeitliche Profess. 
Nach der Eucharistie mit Profess saßen die Brüder und Laien zusammen und genossen einen von den Laien vorbereiten Mittagessen. Im Rahmen einer Non wurde unser nun jüngstes Mitglied in die Fraternität aufgenommen. Wir heißen sie herzlich willkommen und gratulieren den drei Mitgliedern zu ihrer Profess.

Frau Melanie Delpech OP

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Heute ist Christus geboren

V: Ich verkünde Euch eine große Freude: Heute ist der Retter geboren in der Stadt Davids, Christus, der Herr.
A: Lasst uns nach Bethlehem gehen / und sehen, was der Herr uns kundgetan hat.

V: Heute leuchtet uns der ersehnte Tag; das Heil ist gekommen, die Erlösung. Heute singen die Engel vom Himmel, heute jubeln die Gerechten:

A: Ehre sei Gott in der Höhe / und Friede den Menschen seiner Gnade.

V: Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Der herrlich und mächtig als Gott, ist Mensch unter Menschen.
A: Christus ist uns geboren, / kommt, wir beten ihn an.
V: Welch wunderbarer Tausch, welch große Gabe: Gott wird Mensch, nimmt an unser Wesen, damit wir von seiner Gottheit empfangen. Kinder Gottes sind wir, Christus ist unser Bruder.
A: Für uns Menschen und zu unserem Heil / ist er vom Himmel gekommen.

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O Immanuel

O Immanuel,
unser König und Lehrer,
du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm, eile und schaffe uns Hilfe,
du unser Herr und unser Gott!

L: Große, gewaltige Wasser bedecken dein Land, Immanuel. – Tobt, ihr Völker! Ihr werdet doch besiegt. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet doch besiegt. Macht nur Pläne! Sie werden zunichte. Denn Gott ist mit uns. – Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht. Denn uns wurde ein Kind geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. (Jes 8,8-10; 9,1.5-6)

V: Herr Jesus, Gott ist nicht fern. Er ist uns ganz nah in dir. Du bist Immanuel, der „Gott mit uns“, den Israel ersehnte.

A: Komm, o Herr, uns erlöse uns.

V: Du bist bei uns. Wenn Gott mit uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Wir brauchen uns nicht zu fürchten.

A: Komm, o Herr, uns erlöse uns.

V: Das Reich Gottes ist mitten unter uns. Lass es uns im Glauben erkennen und einst erfahren in der Herrlichkeit.

A: Komm, o Herr, uns erlöse uns.

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O Rex gentium

O König aller Völker,
ihre Erwartung und Sehnsucht;
Schlussstein, der den Bau zusammenhält:
o komm und errette den Menschen,
den du aus Erde gebildet!

L: Ich schaue in den Gesichten der Nacht: Da kam mit den Woklen des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. Ihm wurden Herrschaft und Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter. (Dan 7,13-14)

V: Herr Jesus, die Menschen sind wie Schafe, die keinen Hirten haben. Du bist gekommen, sie zu sammeln und ihnen Hoffnung zu geben.

A: Komm, o Herr, und befreie die Menschen.

Du ruft die Völker zur Einheit, du bietest ihnen deinen Frieden an. Du heilst die Risse der Erde.

A: Komm, o Herr, und befreie die Menschen.

V: Du kommst, Menschensohn, der den Tod besiegt, und bringst und das Reich des Friedens, das kein Ende kennt.

A: Komm, o Herr, und befreie die Menschen.

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O Oriens

O Morgenstern,
Glanz des unversehrten Lichtes,
der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
o komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis
und im Schatten des Todes!

V: O Aufgang, Glanz des ewigen Lichtes, du Sonne der Gerechtigkeit. Komm, o Herr, und erleuchte uns, die wir sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.

L: Ich, der Herr, habe dich gerufen, denn ich handle gerecht, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, was ich meinem Volk verhieß, zu vollbringen und ein Licht für die anderen Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. (Jes 42,6-7)

V: Herr Jesus, in dir ist der neue Tag aufgegangen, der die Angst vertreibt und uns alles neu sehen lässt.

A: Komm, o Herr, und erleuchte uns.

V: Du bist die Sonne der Gerechtigkeit, die uns alles Unrecht erkennen lässt. Auch unsere bösen Taten machst du offenbar.

A: Komm, o Herr, und erleuchte uns.

V: Du bist das Licht des Lebens; mach uns zu Kindern des Lichtes.

A: Komm, o Herr, und erleuchte uns.

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O clavis David

O Schlüssel Davids,
Zepter des Hauses Israel –
du öffnest, und niemand kann schließen,
du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen:
o komm und öffne den Kerker der Finsternis
und die Fessel des Todes!

L: Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter; was er öffnet, kann niemand verschließen, und was er verschließt, kann niemand mehr öffnen. Ich schlage ihn an einer festen Stelle der Mauer als Nagel ein. – Ich habe ihn geschaffen, den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! (Jes 22,22-23; 49,8-9)

V: Herr Jesus Christus, du hast uns durch deinen Tod die Tür zum Leben aufgetan, die niemand mehr schließen kann.

A: Komm, o Herr, / befreie uns aus der Finsternis / und dem Schatten des Todes.

V: Du kannst uns vor den Ketten der Schuld befreien. In aller Verstrickung und Anfechtung sehen wir das Licht.

A: Komm, o Herr, / befreie uns aus der Finsternis / und dem Schatten des Todes.

V: Du erbarmst dich aller, die im Schatten leben. Du bist auf der Seite der Unterdrückten.

A: Komm, o Herr, / befreie uns aus der Finsternis / und dem Schatten des Todes.

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O radix jesse

V: O Spross aus Isais Wurzel,
gesetzt zum Zeichen für die Völker –
vor dir verstummen die Herrscher der Erde,
dich flehen an die Völker:
o komm und errette uns,
erhebe dich, säume nicht länger!

L: An jenem Tag wird der Spross aus der Wurzel Isais zum Signal für die Nationen; die Völker suchen ihn auf. Er sammelt die vertriebenen Israeliten und führt nach Hause die Zerstreuten Judas von den vier Enden der Erde. (Jes 11,10.12)

V: Herr Jesus Christus, wir sind das neue Israel, das Volk Gottes, das du gerufen hast. Wir sind uneins durch Vorurteile und Streit.

A: Komm, o Herr, und erlöse uns / zögere nicht länger.

V: DieChristenheit ist gespalten. Wir können uns allein aus dieser Not nicht befreien.

A: Komm, o Herr, und erlöse uns, / zögere nicht länger.

V: Die Kirche soll das Zeichen deines Heiles unter den Völkern sein. Das kann sie nur, wenn sie dein Wort hält und einig ist.

A: Komm, o Herr, und erlöse uns, / zögere nicht länger.

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O Adonai

O Herr und Fürst desHauses Israel, du bist dem Mose erscheinen in der Flamme des Dornbuschs und gabst ihm das Gesetz am Sinai. Komm, o Herr und erlöse uns mit starkem Arm.

(L) Mose sagte zu ganz Israel: Du sollst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hören und auf seine Gebote achten. Dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte, geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir. Nein, das Wort ist ganz nah bei dir. Es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. (Dtn 30, 10a.11.14). STILLE

(V) Jesus, unser Gott, in dir ist das Gesetz des Mose erfüllt. Dein neues Gebot führt uns in die Freiheit.

(A) Komm, o Herr / und erlöse uns mit starkem Arm.

(V) Dein Wort will uns von Hass und Zwietracht befreien. Dein Gesetz offenbart die Güte im HerzenGottes.

(A) komm, o Herr / und erlöse uns mit starkem Arm.

(V) Lass die Völker der Erde den Krieg überwinden und mach sie zum Neuen Haus Israel, das dein Gesetzbefolgt.

(A) Komm, o Herr / und erlöse uns mit starkem Arm.

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O Weisheit

Die sieben letzten Tage des Advents sind durch die sogenannten O-Antiphonen ausgezeichnet. Christus wird unter sieben Titeln angerufen, die dem Messias im Alten Bund gegeben werden. Die ab heute und in den nächsten Tagen vorgestellten Andachten stammen aus dem „alten“ Gotteslob. Man kann sie in Gemeinschaft, aber auch alleine beten.

17.12. – Weisheit / Sapientia

O Weisheit, hervorgegangen aus dem Munde des Höchsten – die Welt umspannst du von einem Ende bis zum anderen, in Kraft und Milde ordnest du alles: o komm und offenbare uns den Weg der Weisheit und der Einsicht.

O Sapientia, quae ex ore Altissimi prodiisti, attingens a fine usque ad finem, fortiter suaviterque disponens omnia: veni ad docendum nos viam prudentiae

(L) Die Weisheit ist der Widerschein des ewigen Lichtes, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit. Sie is nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten; denn Gott liebt nur den der mit der Weisheit zusammenwohnt. Sie ist schöner als die Sonne. (Weish. 7,26-29a) STILLE

(V) Jesus, unser Meister , du Wort des Vaters, hilf uns, dass wir dich verstehen. Ohne dich gehen wir in die Irre.

(A) Komm, o Herr, und lehre uns den Weg der Einsicht.

(V) Erleuchte die Lehrer, Schriftsteller, Journalisten und alle, die andere lehren. Gib ihnen gute Gedanken und den Geist des Friedens.

(A) Komm, o Herr, und lehre uns den Weg der Einsicht.

(V) Hilf allen, die sich mühen, die Unwissenheit zu beenden. Hild den Menschen, falsche Lehren zu erkennen und verleihe uns die gabe der Unterscheidung.

(A) Komm, o Herr, und lehre uns den Weg der Einsicht.

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