Berufung

matteo

Michelangelo Carravaggio: Die Berufung des Matthäus

Christus beruft im Neuen Testament Menschen in ganz alltäglichen Situationen, en passant, scheinbar im Vorbeigehen in seine Nachfolge. Die Berufung des Zöllners Matthäus ist nur ein Beispiel (Mt9,9). Christus ruft ihn heraus aus seinem Trott und hinein in der Nachfolge. Aus dem Zöllner wird ein Jünger! Nicht anders ist es bei den ersten Jüngern, den Fischern Andreas und Petrus, Johannes und Jakobus. Christus traut ihnen zu, dass sie seine Sendung unterstützten. Er traut ihnen zu, dass sie seine Botschaft weitertragen.

Das Wirken Christi in der Welt von heute wirkt in den Sakramenten fort. Sein Wirken an den Kranken und Bedrängten soll in der tätigen christlichen Liebe zum Nächsten fortwirken. Seine heilsamen, trostreichen und mahnende Worte sollen in Predigt und Katechese fortwirken. Seine Worte und Wirken sollen weiterwirken  in denen und durch diejenigen, die er in seine  Nachfolge ruft und die sich zu ihm bekennen.

 

Berufung durch das Wort

DAS Wort – SEIN Wort

ruft dich

zieht dich hin zu seinem Licht

entflammt dich durch seinen Geist

will in dir glühen

lässt dich hell aufleuchten

um Licht der Welt zu sein

DAS Wort – SEIN Wort

ruft dich und andere

in einem Gemeinschaft

mit und für andere

lässt Neuland entdecken

schafft Weite und Zukunft

um Licht der Welt zu sein

DAS Wort – SEIN Wort

ruft dich

bracht dich

stärkt dich

für Jesu Botschaft

um Licht der Welt zu sein

Reich Gottes unter den Menschen.

Bernhard Zottman, München

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