Dominikanerinnen in Niederviehbach fertigen Gesichtsmasken

Wie vor einigen Tagen von kathnews berichtet, bieten die Dominikanerinnen des Klosterns St. Maria an der Isar in Niederviehbach auf Bestellung Mund- und Nasenschutzmasken an. Sicher auch eine Möglichkeit, die Schwestern zu unterstützen.

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Osterbrief des Ordensmeisters und seiner Vorgänger

Wenn auch etwas verspätet, aber weiterhin lesenswert, finden Sie den Osterbrief in deutscher Übersetzung: http://dominikanische-laien.de/wp-content/uploads/2020/04/Osterbrief-des-OM-und-seiner-Vorgänger-2020-deutsch.pdf

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Der Preis der Courage – Igino Giordani

von Norbert Schmeiser

Photo: Alberto Lo Presti, von: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Giordani_con_i_giovani.jpg?uselang=de, abgerufen am: 16.04.2020

„Ich wollte studieren und suchte nach einem engagierten Leben, nach einem religiösen Leben mit verantwortlichen Aufgaben“. Diese Aufgabe stellte sich Igino Giordani (1894-1980) 16jährig. Wie setzte der aus armen Verhältnissen stammende Italiener sein Lebensziel um? Nach seiner Verwundung im 1. Weltkrieg studierte er Literatur und unterrichtete dieses Fach. Während dessen engagierte er sich als Pazifist und Mitglied der Volkspartei. Er stellt sich gegen die seit 1922 regierenden Faschisten. Seine Zivilcourage bezahlte der junge Vater mit der Arbeitslosigkeit und hielt seine Familie mit journalistischen Tätigkeiten über Wasser.

Seine Kontakte zum Vatikan ermöglichten Giordani ein Studium der Bibliothekswissenschaften in den USA. Dort trat er 1928 – fasziniert von Katharina von Siena und ihrem politischen Engagement – dem Laienzweig des Dominikanerordens bei. Während seiner Tätigkeit in der Vatikanischen Bibliothek vertiefte er sich in die Theologie und schrieb über die soziale Botschaft der Evangelien, um so die menschenverachtende Ideologie der Faschisten anzuprangern. Er verfolgte die Idee der Kirchenväter, die Grenzen zwischen Laien und Ordensleben aufzuheben, kritisierte den Klerikalismus und trat er für die Anerkennung des Laienstandes in der Kirche ein.

Nach dem 2. Weltkrieg nahm Giordani seine politische Tätigkeit bei den Christdemokraten auf. Im Parlament setzte er sich gegen die Wiederbewaffnung und für die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ein. Dieses Engagement kostete ihm sein Mandat. Danach arbeitete er in der Bibliothek des Abgeordnetenhauses und war journalistisch tätig. Sein Anliegen war ein gesellschaftlich bedeutsames Christentum, er wandte sich gegen die Trennung von privater Frömmigkeit und öffentlichem Leben. Seit 2004 strengt das Bistum Tivoli seine Seligsprechung an.

Norbert Schmeiser, Der Preis der Courage – Igino Giordani. Todestag am 18.4.1890, in: Konradsblatt 104. Jhg, 12.4.-18.4.2020, Heft Nr. 15, S. 23.

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Hochfest der Auferstehung des Herrn

Ikone „Die Auferstehung Christi“

Der Mensch hat durch seinen Glauben Anteil an der Auferstehung Jesu Christi, die sich vor über 2000 Jahren ereignet hat. Zwar ist er noch den alten Strukturen der Welt verhaftet, zwar ist er noch mit dem Tod konfrontiert und weiterhin auch der Sünde ausgesetzt. Doch durch Christi Tod und Auferstehung bricht der Tag bereits an und die Schatten der alten Strukturen, des Todes und der Sünde weichen in das Niemandsland zurück.

Evangelium nach Johannes (Joh 20,1-9)

1 Am ersten Wochentag nach dem Sabbat ging Maria aus Magdala zum Grab. Es war früh am Morgen und noch dunkel. Da sah sie, dass der Stein vor der Grabkammer entfernt worden war.

2 Sie rannte zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus besonders liebte. Denen berichtete sie: »Sie haben den Herrn aus dem Grab fortgebracht. Und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.«

3 Sofort machten sich Petrus und der andere Jünger auf den Weg zum Grab.

4 Die beiden rannten zusammen los, aber der andere Jünger überholte Petrus und war als Erster dort.

5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden daliegen. Aber er betrat die Grabkammer nicht.

6 Als Simon Petrus nachkam, ging er gleich in die Grabkammer hinein. Er sah die Leinenbinden daliegen

7 und auch das Tuch, mit dem das Gesicht von Jesus verhüllt gewesen war. Das lag aber nicht bei den Binden. Es war zusammengerollt und lag an einem anderen Platz.

8 Nun ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst am Grab angekommen war. Er sah alles und kam zum Glauben.

9 Sie hatten ja die Heilige Schrift noch nicht verstanden, nach der Jesus vom Tod auferstehen musste.

Bibeltext: BasisBibel. Neues Testament und Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

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Starre und Abstieg










Bild: Unsplash/Kaleb Tapp

Karsamstag ist ein seltsam zeitloser Tag.
Der Karfreitag liegt noch vor Augen, aber Ostern ist noch nicht da.
Für viele Menschen ist Karsamstag deshalb nur schwer zu greifen.

Karsamstag ist ein Tag der Schockstarre. Die Jünger Jesu werden verzweifelt, gebrochen, ja schockstarr gewesen sein. Alle Hoffnung scheint verloren und die österliche Perspektive noch nicht in Sicht. Die Jünger waren Verlassene.

In der Ostkirche ist ein zentrales Ostermotiv die „Höllenfahrt“ Jesu. ER, der Sohn Gottes, steigt nach seinem Sterben hinab in die äußerste Verlassenheit des Todes. Der Karsamstag vertieft und verdeutlicht die Wirklichkeit des Todes Jesu. Er ist kein Scheintoter, hat nicht nur ein Menschenkostüm ausgezogen oder den Platz getauscht. Jesus ist wahrhaft gestorben und teilt unser Todeslos.

Für Hans Urs von Balthasar ist es die absolute Gottverlassenheit, die am Karsamstag aufscheint. Gott, der sich in Christus von sich selbst ins weiteste entfernt um bei uns Menschen zu sein. Nach der Hingabe am Kreuz ein weiteres Zeichen der Liebe. Gott wird in Jesus selbst zum Menschen und erträgt die Zerrissenheit zugleich der „Ganz-Andere“ und wahrer Mensch zu sein.

Was tun mit diesem Karsamstag?
Aushalten. Die Starre der Jünger verinnerlichen. Die Tiefe der Bedeutung der Höllenfahrt Jesu durchdenken, verinnerlichen und im Herzen annehmen. Der Karsamstag ist ein Nicht-Tag, der in seiner Tiefe und Stille herausfordernd ist.

Einen stillen Tag wünscht

Herr Felix Hoffmann OP

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„Der Tod als Lehrmeister“

Karfreitag, den 10.04.2020

„Tod und Auferstehung“, von www.flickr.com

Haben Sie sich schon einmal Ihren eigenen Tod vorgestellt? Der junge Dietrich Bonhoeffer hat dies in seiner Kindheit häufiger getan und seine eigene Beerdigung nachgespielt. Er legte sich draußen auf den Rasen und tat so, als ob er im Sarg liege. Sich mit dem eigenen Tod auseinander zu setzen, dass kann unangenehm sein. Gibt es etwas jenseits der bedrückenden Gefühle, was wir bei der Beschäftigung mit diesem Thema erfahren können?   

Der Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa schreibt in seinem Buch „Das Ostergeheimnis“: „Die Leute  sagen: Man ist allein, allein im Angesicht des Todes; niemand kann an meiner Stelle sterben; Genau das trifft aber nicht länger zu: denn es gibt jemanden, der an meiner Stelle gestorben ist: Christus.“  

Natürlich muss jeder seinen eigenen Tod „sterben“, manchmal auch mit Zweifeln und Angst behaftet. Aber den Tod als letzten Feind, der unsere Existenz für immer auslöscht, der Zukunft beendet, den hat Christus für uns besiegt. Es gibt ein Leben nach dem Tod und Christus ist für uns den Weg voran gegangen, wie wir es in den Symbolen der Kar- und Ostertage auch feiern.  

Vom Tod können wir aber auch etwas über unser Leben im Heute lernen. Das Leben unter dem Blickwinkel des Todes zu betrachten kann eine hervorragende Hilfe sein, wenn es darum geht, gut zu leben. „Hast du Schwierigkeiten und Probleme, die dich bedrängen? Versetze dich in die Zukunft, nimm den richtigen Standpunkt ein: Betrachte die Dinge, wie du sie vom Sterbebett aus betrachten würdest,“ schreibt Cantalamessa.    

Auch hindert uns der Pädagoge Tod daran zu vergessen, dass wir hier keine bleibende Wohnstatt haben (Hebr 13,14). Hier kommt mir das Bild vom Totenhemd ohne Taschen in Erinnerung, das Papst Franziskus gerne für derartige Vergleiche benutzt. Alle Dinge, mit denen wir uns gerne umgeben, sind zeitlich begrenzt und können nicht mitgenommen werden. Die Dinge dürfen und sollen gut genutzt und gepflegt werden, das ist nicht verboten. Sie können aber auch das aus christlicher Sicht Wesentliche überlagern.  

Zwei Fragen können helfen zu vertiefen, den Tod mehr als einen „Lehrmeister“ und nicht als einen übergroßen zerstörerischen Feind zu betrachten: Wenn ich mir vorstelle, ich würde im Sterben liegen: Welche Dinge wären mir wirklich wichtig? Und: Was bedeutet es für mich persönlich, dass Christus meinen Tod gestorben ist?

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„liebet einander“














Bild: Unsplash/K.Mitch Hodge

Der Gründonnerstag ist ein Tag seltsamer Spannung.
Wir haben den Liebesakt Jesu in der Fußwaschung, das letzte Abendmahl, den Verrat des Judas und das Aushalten im Garten Gethsemane.
Jeder Teilaspekt an sich einen eigenen Tag wert.

Alle Teile haben aber eines gemeinsam: die absolute Liebe Jesu.
Ob es die demütige Selbsterniedrigung bei der Fußwaschung ist, dieser Dienst, der scheinbar unnötig ist und Anstoße bei seinen Jüngern erregt; ob es das Abendmahl ist, dass seine Selbsthingabe für uns betrifft, die die Liebe Gottes zu uns vollends verkörpert; ob es der Verrat des Judas ist, der nicht verhindert wird, sondern im liebenden Gehorsam angenommen wird; oder ob es die vertrauend-liebende Annahme des „bittren Kelches“ ist.

Unsere lieb gewonnenen Traditionen haben uns alle über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, in das Geheimnis dieser Tage eingeführt. In der Liturgie konnten wir uns in diese Erfahrungen Jesu einbezogen fühlen, wurden in der Wortverkündigung, den verschiedenen Traditionen und im Sakrament der Eucharistie geistlich ergriffen. Aber, was nun?

Der Verzicht auf unsere Formen ist ein tiefer Schmerz. Es fehlt das Tragende. Es fehlt die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie. Es fehlt die Gemeinschaft der Gläubigen. Wir könnten uns darüber aufregen, enttäuscht sein oder einfach nur klagen. Die Frage ist: Was hilft das? Richtig, es bringt nicht. Im Gegenteil. Wir werden noch weniger dieses Triduum begehen können. Wir verlieren das Wesen dieser Tage.

Was Christus uns in dieser Zeit zeigt, sind nicht Ärger, Wut und Enttäuschung. Er hätte jeden Grund gehabt. Er ist liebend, vertrauend und hingebungsvoll. Das können auch wir sein.
Wir können in des Lesungstexten des heutigen Tages das Wirken Jesu entdecken, können in Stille (allein oder im Kreis der Hausgemeinschaft) beten, können uns die Verlassenheit und den Schmerz Jesu vor Augen führen und auch ein festliches Abendmahl begehen.

Gehen wir diesen Tag mit Christus.
Lassen wir uns auf das Anders-Sein ein.
Nehmen wir – wie ER selbst – das bedrohlich-unbekannte an,
um daran zu wachsen in der Liebe zum Vater.

Mit brüderlichen Grüßen
Euer Felix

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Betrachtung zum Palmsonntag aus Irland

Besuch der irischen dominikanischen Familie in Fatima

Brüderliche Grüße an diesem sechsten Fasten-, Palm- oder Passionssonntag. In diesen Tagen habe ich, wie viele von euch, von zu Hause aus gearbeitet und versucht, bei den Bemühungen zu helfen, unser Volk durch diese Krise zu bringen. Mein Beitrag ist im Vergleich zu unseren geistlichen, zivilen und gesundheitlichen Teams nur gering. Wie sich unsere Welt in nur wenigen Monaten verändert hat, hat sich alles verändert und für immer verändert. Wir alle sind von Verlust betroffen, und einige von uns sind mit einem Gefühl der Verlassenheit der Seuche zum Opfer gefallen, die jeden Aspekt unseres Lebens befällt. In diesen sehr schwierigen Zeiten müssen wir uns gegenseitig im Gebet unterstützen, insbesondere unsere Toten, mögen sie nun in der liebevollen Umarmung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus ruhen. Sein Weg zum Himmel führte über Kalvaria und das unermessliche Leid, das er auf diesem Weg ertrug. Unsere Gebete gelten auch jenen, die krank sind, möge der Geist sie zurück zur Gesundheit führen; die Tausende von Helden an der Front, die ihre eigene Gesundheit und ihr Leben in Gefahr bringen, während sie sich für den Schutz unserer Kranken einsetzen, sind inspirierend, ich opfere meine Gebete für ihre Sicherheit und ihre Anliegen auf.

Wenn wir in diese Karwoche eintreten, werden wir als aufrichtige Christen daran erinnert, dass Gott aus Liebe zu uns Seinen einzigen Sohn gesandt hat, um uns zu retten. Er, unser Herr, hat entsetzlich gelitten, ist gestorben und auferstanden, damit auch wir zum ewigen Leben auferstehen und so unsere Verzweiflung überwinden können, denn unser Gott ist ein Gott der Liebe, Er wird uns nicht im Stich lassen. Unser Leiden verblasst zur Bedeutungslosigkeit, wenn man es mit dem Leiden vergleicht, das Jesus Christus für unsere Erlösung erdulden musste. Diese heilbringende Ermutigung gibt uns alles, auch wenn wir sündigen, auch wenn wir Gott selten Dank sagen, Er lässt uns nie im Stich. Wie könnte also selbst der schlimmste Sünder unter uns jemals die Hoffnung verlieren? Als wahre Nachfolger Christi beten wir, dass wir mit ihm vom neuen Wein dieses Königreichs trinken. Vgl. Matthäus 8:11; 22:1-14

In dieser Liturgie am Passionssonntag sehen wir, wie Jesus mit offenen Armen in die Stadt aufgenommen wird, wie man mit Freudenrufen und Palmwedeln, Mäntel und Gewänder vor ihm auf den Boden legt, um nach wenigen Tagen verraten, ja sogar von Seiner eigenen rechten Hand verleugnet zu werden. In dieser Woche, in der unser Volk in epischem Ausmaß leidet, frage ich mich, wie viel Verrat und Verleugnung unser Herr erdulden muss, bevor sich unsere Gesellschaft von der Sünde entfernt, um schließlich die Fehler unserer Wege zu verstehen, unsere Verzweiflung abzulegen und uns mit Ihm in der Freude des ewigen Lebens zu vereinen.

Meine geliebten Brüder und Schwestern, besonders in dieser ganz anderen Karwoche sollten wir uns diese Zeit nehmen und atmen, innehalten und kontemplieren, und beten – uns in Buße einschließen – wieder innehalten – wir sind in Gottes Händen – innehalten – was versucht Gott uns mit diesem Virus zu sagen – innehalten – als Menschheit – innehalten – innehalten – als Kirche – innehalten – mir – jedem von uns – innehalten – und so möge jeder von uns immer lauter schreien, lasst uns Hosanna singen, Hosanna, gesegnet ist Er, der im Namen des Herrn kommt, Hosanna in der Höhe. … Die Welt soll hören, dass wir kein Volk sind, keine Kirche der Verzweiflung, wir sind gerettet, Jesus Christus ist unsere Rettung, seine Einladung steht allen offen. Unsere Aufgabe als getaufte Christen, die Christus und dem heiligen Dominikus nachfolgen – Mitglieder des Predigerordens – ist es, mit unserer lautesten Stimme auf jede erdenkliche Weise zu singen, dass Jesus Christus der Herr ist und Er alle einlädt, sich ihm anzuschließen.

Ich bete umeine gesegnete und heilige Karwoche für euch alle, dass es euch und euren Familien gut geht und ihr in Sicherheit seid und dass der allmächtige Gott uns alle im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes segnet.

Euer Bruder Damien

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Angebote der Dominikaner in der Heiligen Woche

ESPRESSO – TAGESIMPULS AM 04. APRIL 2020

Wir Dominikaner möchten mit Ihnen in der Karwoche in Verbindung bleiben und haben daher folgende Angebote geschaffen: 

Dominikanerprovinz vom hl. Albert 

Weg ins Licht. Impulse von Fra Angelico und Thomas von Aquin für die Ostertage
An den großen Osterfeiertagen gibt es via Facebook Videoimpulse entlang von Kunstwerken und Texten der großen Dominikaner

Die Dominikaner Wien sind von Montag bis Sonntag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Kirche St. Maria Rotunda in der Postgasse 4 anzutreffen! 

Ebenso stehen in der Kirche gesegnete Palmkätzchen bereit. Am Ostersonntag werden wir die Osterkerze in die Kirche stellen. Sie können dann eine bereitstehende kleine Osterkerze entzünden und so das Licht der Auferstehung mit nach Hause nehmen.

Dominikaner Freiburg in St. Martin in Freiburg
Palmzweige für die Gläubigen gibt es heute und morgen am Palmsonntag in unserer Kirche St. Martin – zusammen mit einem Hausgottesdienst, damit Sie das Fest unter den gegebenen Umständen schön feiern können.
Link zum Hausgottesdienst: https://www.kath-freiburg-mitte.de/…/aktuell_aktuell_u.html…
Ab Mittwoch steht ein Heft für die Ostertage, einer Osterkerze und Bildimpulsen zum Abholen in der Kirche bereit.
Am Ostersonntag gibt es neben den Liturgieimpulsen geweihte Ostereier für die Gläubigen zum Mitnehmen.
Werktags von 10-12 und 16-18 Uhr stehen Dominikanerbrüder zum Seelsorgsgespräch bereit unter: 0761/79198-24

Dominikaner München an St. Kajetan
Liebe Gläubige,
unsere Kirche bleibt für Sie weiterhin für Ihr persönliches Gebet zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Auch wenn die öffentlichen Gottesdienste derzeit nicht stattfinden können, beten wir Dominikaner in unserem Stundengebet mehrmals am Tag für Sie. 
Gottes reichen Segen und bleiben Sie gesund!

Auch in der Provinz Teutonia werden Dominikaner Wege anbieten, um ihre Gemeinden in der Karwoche verbunden zu sein, wenn auch nicht physisch nahe.

Drei dominikanische Angebote stehen auch überregional digital zur Verfügung.

Braunschweig: An Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag wird es den jeweiligen feierlichen Gottesdienst in St. Albertus Magnus als Podcast geben (siehe Webseite + Spotify): „Bis das Kloster klingt“ – Die Messdienergruppe setzt sich dafür ein.

Klausen: Wallfahrtsdirektor Pater Albert Seul OP wird in der Karwoche ebenfalls seinen sonntäglichen Gottesdienst auf Youtube (11 Uhr live) und seinen täglichen Nachmittagsimpuls auf facebook (17 Uhr) fortsetzen.

Berlin: Auf der Webseite der Pfarrei St. Elisabeth stellen die Dominikanerpatres Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag jeweils eine Andacht zum Anhören und Downloaden bereit.

Wir vom Espresso-Team laden Sie herzlich ein, die Karwoche mit diesen und anderen Angeboten in unser aller Ausnahmesituation persönlich und bewusst zu begehen. Wir werden Sie dabei täglich begleiten.

Außerdem: die französischen Dominikaner der Provinz Toulouse haben ein „Gebrauchskit“ (ein Kästchen) mit Anleitungen für die Feier der Heiligen Woche zu Hause vorbereitet.

Und wenn man sich am Thomistischen Institut des Dominican House of Studies in Washington DC registriert, kann man eine Menge gute Hilfestellungen für unsere gegenwärtige schwere Zeit finden, wie z.B. die „Quarantine Lectures“ und ein Online-Gebetbuch „Prayers in the Time of Plague“.

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Betrachtung zum Fünften Fastensonntag aus Deutschland

Eine grundlegende Veränderung

„Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, vorausgesetzt, dass der Geist Gottes in euch wohnt (Römer 8, 9)
Wenn man die Augen aufmacht und sich bewusst wird, was in der Welt geschieht, sieht man viele große Herausforderungen. Die eine ist die große Krise als Herausforderung im Gesundheitswesen, die andere die Flüchtlinge, die an der Grenze zu Europa leiden, und die dritte ist die unbekannte Zukunft unserer Wirtschaft. Ich habe in meinem Leben noch nie eine Zeit so großer Unsicherheit erlebt. Wir werden als Gesellschaft GEFRAGT: Was ist die Grundlage eures Lebens/Lebenstils? Was ist wirklich wichtig für die Art und Weise, wie ihr als Gemeinschaft lebt? Was braucht ihr wirklich zum Leben? Ist es das Fleisch oder der Geist?

Ist es das Fleisch? Ist es eine Lebensweise, die damit beginnt, die Welt zu verstehen und vom Ego aus in ihr zu handeln? Ist es eine Gewohnheit des Konsumverhaltens, des Sozialdarwinismus und der Panik? Oder ist es der Geist? Im Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes und die Kreativität der Menschen. Demütig zu dem Herrn beten, der uns so sehr liebt. Wir handeln nicht aus Angst, sondern aus einem liebenden Herzen heraus.

Die Geschichte von Lazarus, die wir heute hören und lesen können, ist eine Geschichte des Vertrauens, der Liebe und des Glaubens. Lazarus ist gestorben, und seine Schwestern sind traurig. Sie glauben an Jesus, auch wenn ihre Liebe und ihr Glaube noch unvollkommen waren. Jesus selbst liebt Lazarus. Sie alle haben eine tiefe und vertrauensvolle Beziehung. Am Ende dieses Teils des Evangeliums: das Wunder.

Wir müssen nicht vollkommene Gläubige sein. Wir dürfen traurig und ängstlich sein und vor Schmerz weinen, so wie Jesus selbst es getan hat. Es gibt nur eine Sache, die wir im Auge behalten müssen. Bei all unseren Schwächen: Gott vertrauen. Und unser Vertrauen und unsere Hoffnung weitergeben.

Viele Menschen – treue und ungläubige – warten auf Zeichen der Hoffnung. Wir – Prediger der Liebe und Gnade Gottes – sind gerufen, Hoffnung zu geben. Hier in meiner Gemeinde haben wir die Möglichkeit, unsere Kirche den ganzen Tag offen zu halten, und ich habe noch nie so viele Menschen gesehen, die zum Beten kommen oder – wenn sie nicht christlich sind – einfach nur allein in der Kirche sitzen. Wir bieten an, dass wir, die wir das Brevier beten, für die Menschen beten, die darum bitten. Wir kommunizieren über Telefon oder WhatsApp mit vielen Gemeindemitgliedern, um zu sehen, wie es ihnen geht und ob sie Hilfe brauchen. All das: kleine Taten der Hoffnung. Aber für manche Menschen werden sie wie das große Zeichen der Auferweckung des Lazarus. Eine bedeutende Veränderung vom Tod zum Leben.

Liebe Brüder und Schwestern, diese Fastenzeit ist etwas Besonderes. Es ist eine Fastenzeit, die uns zwingt, auf unsichtbare Weise zu reduzieren. Auch wenn wir alles ernst nehmen und uns gegenseitig schützen müssen: Lasst uns diese Situation nutzen, um unseren Glauben und unser Vertrauen auf Gott, unser Verständnis und unsere Kenntnis des Evangeliums zu vertiefen und die Hoffnung auf Christus zu predigen.

Er ist hier.
Er ist bei uns.
Er ist das leitende Licht.
Er möge euch alle beschützen.

Gott segne und beschütze euch alle.
Euer Felix

Die ECLDF-Betrachtung zum 5. Fastensonntag kommt diesmal aus Deutschland von unserem Mitglied Felix Hoffmann. Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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