{"id":4893,"date":"2023-12-31T08:58:00","date_gmt":"2023-12-31T07:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dominikanische-laien.de\/?p=4893"},"modified":"2023-12-22T09:00:01","modified_gmt":"2023-12-22T08:00:01","slug":"claudius-lavergne-1815-1877","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dominikanische-laien.de\/?p=4893","title":{"rendered":"Claudius Lavergne (1815-1877)"},"content":{"rendered":"\n<p>In seiner Jugend fiel Claudius Lavergne durch Landschafts- und Portraitmalereien auf. Erstmals stellte er 18-j\u00e4hrig 1833 in Paris aus. Nach der allgemeinbildenden Schule besuchte er seit 1834 die \u201eSchule der sch\u00f6nen K\u00fcnste\u201c in Lyon. Im Dezember 1836 zog er nach Paris. Dort lernte er durch seine Portrait- und Historienmalerei den Predigerbruder P. Lacordaire OP (1802-1861) kennen, der seinen Ordens in Frankreich wiederbeleben wollte. Durch ihn kam Lavergne in den Laienzweig des Ordens. Sp\u00e4ter wurde er Prior deren Bruderschaft von Paris.<\/p>\n\n\n\n<p><br>1838 stellte er das religi\u00f6se Gem\u00e4lde \u201eUnser Herr umgeben von Kindern\u201c aus. Dieses erwarben Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul von d\u2019 Ainay. Gemeinsam mit P. Lacordaire rief er 1839 die \u201eBruderschaft vom Heiligen Johannes f\u00fcr die Entwicklung der christlichen Kunst\u201c ins Leben. Sie widmete sich der Heiligung der Kunst und der K\u00fcnstler durch den christlichen Glauben und die Verbreitung des Glaubens.<\/p>\n\n\n\n<p><br>1844 heiratete er Julia Ozaneaux (1823-1886), mit der er neun Kinder hatte. Ab den 1850er Jahren entwarf Lavergne einige Glasmalereien im Auftrag gro\u00dfer Werkst\u00e4tten seiner Zeit. Er wurde zum archeologischen Inspekteur f\u00fcr die Restauration von Notre Dame de Paris berufen. Das erm\u00f6glichte ihm, seine Kenntnisse \u00fcber die Herstellung von Kirchenfenstern zu vertiefen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Danach schuf Lavergne Kirchenfenster mit den Motiven der 12 Apostel f\u00fcr die Kapelle des Krankenhauses in Lamboisi\u00e8re. Ab 1857 widmete er sich ganz der Glasmalerei und gr\u00fcndete sein eigenes Atelier daf\u00fcr in Paris. Dort schuf er zahlreiche Kirchenfenster \u2013 u.a. f\u00fcr die Kathedrale St. Peter in Genf, f\u00fcr die katholische Pfarrkirche in Combourg, die Pfarrkirche in Vrigne-aux-Bois in den Ardennen und f\u00fcr die \u201eKirche vom heiligen Andreas von Europa\u201c in Paris. Lavergne restaurierte die Kirchenfenster f\u00fcr die k\u00f6nigliche Kapelle des Schlosses zu Versailles, das Oratorium von Maria de Medici im Schloss von Blois, der Kirche vom heiligen Leonhard in Alen\u00e7on sowie f\u00fcr die Kathedralen von Senlis, Noyon, Rennes und Verdun. Er starb am 31.12.1887. Beerdigt wurde er auf dem \u201eFriedhof vom Heiligen Ludwig\u201c in Versailles. Obwohl Lavergne seine Landschafts- und Portraitmalereien von 40 Jahre lang ausstellte, blieb er vor allem als Glasmaler in Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Norbert C. Schmeiser OP<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner Jugend fiel Claudius Lavergne durch Landschafts- und Portraitmalereien auf. Erstmals stellte er 18-j\u00e4hrig 1833 in Paris aus. Nach der allgemeinbildenden Schule besuchte er seit 1834 die \u201eSchule der sch\u00f6nen K\u00fcnste\u201c in Lyon. 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