{"id":3431,"date":"2017-12-24T20:15:04","date_gmt":"2017-12-24T19:15:04","guid":{"rendered":"http:\/\/dominikanische-laien.de\/?p=3431"},"modified":"2017-12-24T20:18:00","modified_gmt":"2017-12-24T19:18:00","slug":"lobpreis-auf-die-menschwerdung-gottes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dominikanische-laien.de\/?p=3431","title":{"rendered":"Lobpreis auf die Menschwerdung Gottes"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Stammbaum_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3432\" src=\"http:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Stammbaum_1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"564\" srcset=\"https:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Stammbaum_1.jpg 280w, https:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Stammbaum_1-266x300.jpg 266w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>Kind, \u00e4lter als der Himmel! O dreimal gesegneter Sohn, der auf seinen Schultern seine Herrschaft tr\u00e4gt und nicht nach W\u00fcrde aus fremder Hand zu trachten braucht. Denn von Natur ist dem g\u00f6ttlichen WORT als dem Sohn Gottes die Herrschaft \u00fcber das All eigen; nichts ist ihm gegeben worden, wie es einem Gesch\u00f6pf zukommt. Es hei\u00dft: \u00bbDie Herrschaft liegt auf seiner Schulter\u00ab (Jes 9,5). O allm\u00e4chtige Gewalt! \u00bbWunderbarer Ratgeber und Friedensf\u00fcrst ist er\u00ab (Jes 9,5). Wie sollen wir das heutige Fest ruhmvoll feiern? Wie sollen wir die gegenw\u00e4rtige mystische Feier herrlich begehen? Wer kann den unverg\u00e4nglichen Reichtum dieses Tages aussch\u00f6pfen? Mit welchen klangvollen und machtvollen Worten sollen wir das hochgepriesene und siegreiche Mysterium der Unverg\u00e4nglichkeit verk\u00fcnden? O Tag, unz\u00e4hliger Ges\u00e4nge wert, an dem f\u00fcr uns der Stern aus Jakob aufging und der himmlische Mensch aus Israel erstrahlte und der gewaltige Gott unter uns Wohnung nahm! \u00bbDie Sonne der Gerechtigkeit\u00ab (Mal 3,20) vertrieb die Dunkelheit; der Schatz g\u00f6ttlicher Tugenden wurde aufgeschlossen; der Baum des ewigen Lebens hat f\u00fcr uns zu sprossen begonnen und die aufgehende Sonne leuchtete aus der H\u00f6he. Der Herr des Himmels und der Erde kam aus jungfr\u00e4ulichem Scho\u00df in die verg\u00e4ngliche Welt, um sie zu erl\u00f6sen. Denn \u00bbheute wurde uns der Retter geboren, der Messias, der Herr\u00ab (Lk 2,11), \u00bbdas Licht f\u00fcr die Heiden\u00ab (Lk 2,32) und die Rettung des Hauses Israel. O Wunder! Als Kind in der Krippe liegt der, den die Himmel nicht fassen k\u00f6nnen, und in den Armen einer Frau ruht der, der durch kurzen Befehl das All erschaffen hat. Von den makellosen Br\u00fcsten der heiligen Jungfrau wird gen\u00e4hrt, der allen himmlischen M\u00e4chten das Dasein geschenkt hat. &#8230; Durch eine Jungfrau wird die Welt befreit, die einst durch eine Jungfrau der S\u00fcnde unterlegen war. Durch die Geburt aus der Jungfrau sind die unsichtbaren D\u00e4monen jeder Zahl und jeder Art in die Unterwelt gebannt worden. Der Herr nahm die Gestalt der Knechte an, damit die Knechte Gottes Gestalt erlangen k\u00f6nnen. &#8230; O Bethlehem, geheiligte Stadt, aller Menschen gemeinsames Erbe! O Krippe, Gef\u00e4hrtin der Cherubim, gleicher Ehren wert wie die Seraphim! Denn der auf jenen in g\u00f6ttlicher Ewigkeit thront, ist nun dem Leib nach in dir eingeschlossen. O Maria, o Maria, die du den Sch\u00f6pfer des Alls als deinen Erstgeborenen geboren hast. O Menschennatur, dem WORT Gottes schenkst du leibliches Sein. Mehr Ehre verdienst du deshalb in dieser Hinsicht als die himmlischen und geistigen Kr\u00e4fte. Denn nicht die Gestalt der Erzengel wollte Christus annehmen, noch der Herrschaften, M\u00e4chte und Gewalten unwandelbare Erscheinungen, sondern die deine hat er angenommen, die dem Untergang unterworfen und unvern\u00fcnftigen Wesen gleichgestaltet ist. Doch bed\u00fcrfen nicht die Gesunden des Arztes (vgl. Mt 9,12); deshalb hat die von gro\u00dfer Krankheit befallene Menschheit einen solchen Arzt erhalten, damit sie, von der Krankheit geheilt, das Gl\u00fcck der gr\u00f6\u00dferen Gesundung genie\u00dfe. &#8230; Br\u00fcder, seliger himmlischer Berufung teilhaftig, zu S\u00f6hnen und Br\u00fcdern Gottes seid ihr berufen! Darum ist es unsere Pflicht, dankbar Den zu preisen, der uns berufen hat.<\/p>\n<h5><em><a href=\"https:\/\/www.orthodoxe-kirche-albstadt.de\/aus-dem-kirchenjahr\/weihnachten-lobpreis-auf-die-menschwerdung-gottes\/\">Quelle:<\/a> Amphilochios von Ikonium, Predigt zur Geburt Christi, 3-5; PG 39, 40A-41B in: Lothar Heiser, Jesus Christus, Das Licht aus der H\u00f6he, S. 90 ff.<\/em><\/h5>\n<p>Allen unseren Freunden und unseren Lesern w\u00fcnschen wir ein frohes Weihnachtsfest und den Segen der Heiligen Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kind, \u00e4lter als der Himmel! O dreimal gesegneter Sohn, der auf seinen Schultern seine Herrschaft tr\u00e4gt und nicht nach W\u00fcrde aus fremder Hand zu trachten braucht. 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