{"id":99,"date":"2013-02-19T07:53:07","date_gmt":"2013-02-19T06:53:07","guid":{"rendered":"http:\/\/dominikanische-laien.de\/?page_id=99"},"modified":"2019-10-12T19:09:17","modified_gmt":"2019-10-12T18:09:17","slug":"einleitung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dominikanische-laien.de\/?page_id=99","title":{"rendered":"Einleitung"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland und \u00d6sterreich geh\u00f6ren zu den Gebieten, in denen sich die Dominikaner noch zu Lebzeiten des Ordensgr\u00fcnders angesiedelt haben. Mit Friesach in K\u00e4rnten gr\u00fcndeten die Predigerbr\u00fcder 1221 ihren \u00e4ltesten Konvent im deutschsprachigen Raum. 1702 trennten sich die \u00f6sterreichisch-ungarischen Konvente von der deutschen Provinz Teutonia, 1709 erhielten die s\u00fcddeutschen Konvente ihre Unabh\u00e4ngigkeit als Provinz &#8222;Germania Superioris&#8220;. Im Jahr 1938 wurde \u00d6sterreich gewaltsam in das Deutsche Reich eingegliedert. Kurz zuvor hatten sich die ungarischen Mitbr\u00fcder von der bisherigen \u00f6sterreichisch-ungarischen Provinz getrennt, um eine eigene Provinz zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Der verbleibende Provinzteil bestand danach nur noch aus den Konventen in Wien und Graz sowie aus den kleineren H\u00e4usern in Retz und Friesach. Selbst diese wenigen Konvente waren nur schwach besetzt, zumal fast alle jungen Mitbr\u00fcder zum Milit\u00e4r eingezogen wurden. Deshalb lag der Gedanke nahe, die \u00f6sterreichischen und die s\u00fcddeutschen Konvente zusammenzuschlie\u00dfen. Man hoffte, so besser die schwierigen Verh\u00e4ltnisse meistern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach den notwendigen Verhandlungen empfing 1938 P. Marianus Vetter vom damaligen Generalmeister Gillet die Dokumente zur Errichtung der &#8222;oberdeutschen Provinz&#8220;. Erster Provinzial wurde P. Marianus Vetter, der bis 1958 im Amt verblieb. Durch das Generalkapitel von Toulouse 1962 wurde der Name der Provinz vervollst\u00e4ndigt und hei\u00dft seitdem &#8222;<b>Provinz des hl. Albert in S\u00fcddeutschland und \u00d6sterreich<\/b>&#8222;.<\/p>\n<p>Unsere Provinz hat im s\u00fcddeutschen Teil folgende Br\u00fcderkonvente: Augsburg, Freiburg und M\u00fcnchen. Im \u00f6sterreichischen Provinzteil besteht derzeit nur noch die Niederlassung in Wien. Das dominikanische Zentrum in Regensburg dient als zus\u00e4tzlicher &#8222;Predigtst\u00fctzpunkt&#8220;.<\/p>\n<p>In Regensburg und Bamberg gibt es Kl\u00f6ster von kontemplativen Schwestern. Dar\u00fcber hinaus gibt es noch zahlreiche Niederlassungen von apostolisch t\u00e4tigen Schwestern sowohl in S\u00fcddeutschland als auch in \u00d6sterreich. Links, die zu diesen Kl\u00f6stern f\u00fchren, finden Sie im Men\u00fc auf der Startseite.<\/p>\n<p>In der Provinz des hl. Albert von S\u00fcddeutschland und \u00d6sterreich gibt es Gruppen bzw Fraternit\u00e4ten der Dominikanischen Laiengemeinschaften in Wien, Regensburg, Freiburg, M\u00fcnchen, Landsberg am Lech, Bronnbach und Bamberg. In Wettenhausen ist eine Gemeinschaft im Aufbau. Einzelmitglieder leben ihn Wien, Heidelberg, Graz, Blitzenreute und Brochenzell, sowie umst\u00e4ndehalber in G\u00f6rlitz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland und \u00d6sterreich geh\u00f6ren zu den Gebieten, in denen sich die Dominikaner noch zu Lebzeiten des Ordensgr\u00fcnders angesiedelt haben. 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