{"id":81,"date":"2013-02-19T07:48:30","date_gmt":"2013-02-19T06:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/dominikanische-laien.de\/?page_id=81"},"modified":"2013-10-25T21:01:33","modified_gmt":"2013-10-25T20:01:33","slug":"die-moniales","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dominikanische-laien.de\/?page_id=81","title":{"rendered":"Die Moniales"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_687\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stdominicandnuns.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-687\" class=\"wp-image-687 \" alt=\"stdominicandnuns\" src=\"http:\/\/dominikanische-laien.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stdominicandnuns.jpg\" width=\"400\" height=\"320\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-687\" class=\"wp-caption-text\">Der hl. Dominikus nimmt die Gel\u00fcbde einiger Nonnen entgegen<\/p><\/div>\n<p>Als der junge Augustinerchorherr Dominikus &#8211; zehn Jahre vor der Gr\u00fcndung seines eigenen Ordens &#8211; in S\u00fcdfrankreich predigte, bekehrte er einige Frauen zum katholischen Glauben, die zuvor der damals weit verbreiteten Irrlehre der Katharer angehangen hatten. Da diese ihr Leben ganz in den Dienst Gottes stellen wollten, fassten Dominikus und sein damaliger Bischof Diego sie in eine kl\u00f6sterliche Gemeinschaft zusammen. Aus dieser ging im Jahr 1206 in Prouilhe, immer noch lange bevor es den m\u00e4nnlichen Zweig des Ordens gab, das erste Frauenkloster des Dominikanerordens hervor. Die Nonnen (lat. Moniales) f\u00fchrten dort nach den Weisungen des hl. Dominikus ein streng religi\u00f6ses Leben und lebten in der Abgeschiedenheit der Klausur. Als ihre vornehmliche Aufgabe, die bis heute von ihren Nachfolgerinnen sehr ernst genommen wird, \u00fcbertrug Dominikus ihnen, durch Gebet und Bu\u00dfe die apostolische Sendung des neu entstehenden Ordens zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Entsprechend ihrer kl\u00f6sterlichen Lebensweise verpflichten sich die Moniales \u2013 wie vor gut 800 Jahren &#8211; durch \u00f6ffentliches Gel\u00fcbde (Profess) in schwesterlicher Gemeinschaft nach einer gemeinsamen Regel zu leben. Sie verzichten nach dem Beispiel und in der Nachfolge Jesu auf pers\u00f6nlichen Besitz (Gel\u00fcbde der Armut), auf eine eheliche Beziehung (Gel\u00fcbde der Ehelosigkeit) und weitgehend auf Selbstbestimmung (Gel\u00fcbde des Gehorsams). Um sich ganz dem Lob Gottes widmen zu k\u00f6nnen, \u00fcben sie keine feste T\u00e4tigkeiten au\u00dferhalb des Klosters aus.<\/p>\n<p>Als beschauliche Ordensfrauen ist es ihr Lebensinhalt danach zu trachten, best\u00e4ndig in der Gegenwart Gottes zu leben, den sie mit ganzem Herzen suchen und lieben wollen. Durch ihr Leben der Ganzhingabe rufen sie Segen auf die Welt herab, und die vielen Anliegen, die von den Menschen aus der Welt an sie herangetragen werden, bringen sie stellvertretend im Gebet vor Gott. Konkrete Kernpunkte ihrer Spiritualit\u00e4t sind die t\u00e4gliche Feier der Liturgie, vor allem die Eucharistie und das Stundengebet, und die best\u00e4ndige Betrachtung des Wortes Gottes. Wie in den anderen Zweigen des Ordens hat das Studium f\u00fcr die dominikanischen Nonnen, das f\u00fcr sie vor allem eine tiefere Durchdringung der Glaubenswahrheiten im Licht der jeweils aktuellen Probleme der Welt bedeutet, einen festen Platz in ihrem Alltag.<\/p>\n<p>Durch ihr Bem\u00fchen um ein einm\u00fctiges Leben in Gemeinschaft sind die Moniales den Menschen au\u00dferhalb des Klosters beispielhaft ein Zeichen der Liebe Gottes. Als lebendiges und leuchtendes Zeugnis eines von Gott getragenen Lebens m\u00f6chte ihr stilles Dasein eine Einladung an alle Menschen sein, mehr \u00fcber den christlichen Glauben zu erfahren, bzw. diesen intensiver zu leben.<\/p>\n<p>Weltweit gibt es derzeit rund 3500 Nonnen im Predigerorden. In Deutschland gibt es heute dominikanische Nonnenkl\u00f6ster in Bamberg, Regensburg und Rieste-Lage bei Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Sr. M. Marina Dirks OP, Regensburg<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der junge Augustinerchorherr Dominikus &#8211; zehn Jahre vor der Gr\u00fcndung seines eigenen Ordens &#8211; in S\u00fcdfrankreich predigte, bekehrte er einige Frauen zum katholischen Glauben, die zuvor der damals weit verbreiteten Irrlehre der Katharer angehangen hatten. 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