Lebenslanges Versprechen in Bamberg

Am 7. Oktober, dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, hatte die Bamberger Gemeinschaft Anlass zur Freude. Eines ihrer Mitglieder legte das Versprechen ab, für das ganze Leben nach der Regel der Dominikanischen Laien zu leben und nahm den Ordensnamen Rosa Maria an. Die Präsidentin der Gemeinschaft nahm in Gegenwart der Ordensassistentin  das Versprechen in der Kirche der Dominikanerinnen vom Heiligen Grab entgegen.

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Beitrag zuerst erschienen im Bistumsblatt der Erzdiözese Bamberg

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Versprechensfeier in Wien

14479782_1271736542877147_3252489058642780072_nAm 1. Oktober im Rahmen der Ersten Vesper zur Sonntag konnte sich die vor nicht allzu langer Zeit gegründete Dominikanische Laiengemeinschaft in Wien über je drei zeitliche Versprechen auf ein Jahr bzw drei Jahre und eine Aufnahme ins Noviziat freuen.

Die Feier fand in der Dominikanerkirche St. Maria Rotunda statt. Die Provinzpräsidentin der Laiengemeinschaften nahm zusammen mit unserem Provinzial P. Thomas Brogl, die Versprechen entgegen.

Hinterher lud die Wiener Laiengemeinschaft alle anwesenden Brüder und Schwestern zum Agapefeier ein. So konnte die Dominikanische Familie in Wien ein paar schöne Stunde miteinander verbringen.

 

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Nachrichten der Dominikanischen Laiengemeinschaft vom Heiligen Grab Bamberg

Am 1. Oktober  2016 erschienen unter dem Titel „Laudamus“ zum ersten Mal die vierteljährlichen Nachrichten der Dominikanischen Laiengemeinschaft vom Hl. Grab Bamberg. Die erste Ausgabe kann hier eingesehen werden. Auch auf die zukünftigen Ausgaben werden wir hier aufmerksam machen. Außerdem kann der Newsletter unter laudamus@dominikaner-ba.de abonniert werden.

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Ein Tag in Freiburg

Krieg gegen die Bevölkerung„: Zu diesem Titel referierte am vergangenen Samstag Dr. Christoph Trinn  in den Räumen der Dominikanerpfarrei St. Martin in Freiburg i. Breisgau. Der Vortrag war Teil einer Veranstaltungreihe anlässlich des Ordensjubiläums. Der Referent ist Laiendominikaner und Konfliktforscher am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg.

Sein Vortrag schlug eine Brücke von dem Dominikaner Bartolomé de las Casas, der im 16. Jahrhundert für die Rechte der Ureinwohner in Mittelamerika kämpfte und einer der Begründer des Menschenrechtsbegriffs war, zur aktuellen Kriegssituation in Syrien und im Irak und zeigte Parallelen auf  zwischen kolonialer Ausbeutung und Versklavung der Indios damals und dem Mangel an Selbstbestimmung in autoritären Systemen heute.

Im Anschluss an den lebhaft diskutierten Vortrag traf sich die Freiburger Dominikanische Familie zu einer Führung zu Orten mit geistlicher Geschichte und Gegenwart in Freiburg. Der Rundgang begann vor dem Gebäude am Rathausplatz, das als Franziskanerkloster gegründet wurde und heute ein Dominikanerkloster ist.

Quelle

Von dort ging es zum Münster, vor dem mehr über die Schönheit des berühmten Turms, die Identität einiger der Fassadenfiguren und über echte und falsche Wasserspeier zu erfahren war.

Nicht nur unter steinernen Tieren und Fabelwesen, sondern auch  unter unseren gefiederten Freunden aus Fleisch und Blut scheint das Münster sich großer Beliebtheit zu erfreuen

Interessant war, dass auch dereinst schon manche geistliche Herren nicht immer vorbildlich ihren Pflichten nachkamen. Auf dem Weg von der Herrenstraße (ursprünglich Pfaffengasse) zum Münster mussten deshalb die Domkapitulare durch das Präsenzgässchen, um zumindest den guten Willen zu demonstrieren, dem Chorgebet beizuwohnen

Das Erzbischöfliche Ordinariat wurde zwischen 1902 und 1906 auf dem Grund des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts errichtet, das nach der Säkularisation von der evangelischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt wurde.

Von dort ging es zum Augustinermuseum, einem ehemaligen Augustinereremitenkloster mit gotischem Kreuzgang, das heute eines der bedeutendsten Museen im badischen Raum beherbergt.

Vom Vorplatz aus kann man einen Blick auf den Überrest eines Giebels des ehemaligen Klosters des Antoniterordens erhaschen, der sich der Pflege der am „Antoniusfeuer“ Erkrankten verschrieben hatte. Für das Antoniterkloster in Isenheim hat Mathias Grünwald den berühmten Altar geschaffen.

Zwischen Augustinermuseum und Antonitergiebel gab es auch andere interessante Dinge zu sehen

 

Endpunkt des Rundgangs bildete das ehemalige Dominikanerinnenkloster Adelshausen (ursprünglich Kloster Zu der Verkündigung Mariae, der Jungfrau und Mutter Gottes, und St. Catharina), das aus der Fusion von fünf mittelalterlichen Dominikanerinnenklöstern hervorging. Die ehemalige Klosterkirche wird auch heute noch genutzt und ist als Adelshauser Kirche Mariä Verkündigung und St. Katharina bekannt.

Quelle 

Der Abend fand einen sehr schönen Ausklang bei gutem Essen, Wein und lebhaftem Gespräch im Refektorium des Klosters, zu dem die Brüder die dominikanischen Laien und den Kenner der Freiburger Stadt- und Klostergeschichte, der uns geführt hatte, einluden.

Wer noch mehr über die dominikanische Geschichte und Gegenwart in Freiburg wissen möchte, sei auf die sehr interessante und vielseitige nächste Veranstaltung im Jubiläumsjahr hingewiesen: der Dominikanertag im Augustinermuseum.

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Zum 100. Geburtstag von Aldo Moro

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100 Jahre wäre Aldo Moro am 23.9. geworden, international bekannt durch sein grausames Lebensende: die Entführung und Ermordung des mehrfachen Ministers und Regierungschefs Italiens durch die Roten Brigaden. Weniger bekannt ist die Mitgliedschaft des vierfachen Vaters im Laienzweig des Dominikanerordens. Als Student der Rechtswissenschaften trat er 1938 dem Laienzweig des Predigerordens bei. Seinen Glauben bezeugte er mit seinem Engagement in Politik und Gesellschaft.
Moro engagierte sich parteipolitisch bei den Christdemokraten, deren Generalsekretär sowie Vorstandsvorsitzender er war. Seine Kontakte zu Dominikanern führte ihn zu einer eingehenderen Beschäftigung mit der christlichen Sozialethik, die ihn fundiert das Wohl aller Italiener im Blick nehmen liess, vor allem derjenigen, die vom wirtschaftlichen Fortschritt nicht profitierten. In diesem Sinne formulierte er: “Niemand soll an den Rand gedrängt werden, niemand soll aus der Vitalität und dem Wert des sozialen Lebens ausgeschlossen werden“. Darum wurde er dem gemeinwohlorienierten Flügel seiner Partei zugerechnet. Der Abgeordnetenkammer gehörte er seit 1948 an. In den 60er und 70er Jahren war er Regierungschef Italiens und Minister in verschiedenen Ressorts. Er arbeitete immer wieder über herkömmliche Parteigrenzen hinweg. So unterstützte Moro die von der Kommunistischen Partei Italiens geduldete Minderheitsregierung der Christdemokraten, was zu seiner Gefangennahme durch die Roten Brigaden und seinem Tod beitrug.
NORBERT SCHMEISER
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Versprechensfeier in Bamberg

Am 8. August, zum Hochfest des hl. Vaters Dominikus, legten ein Mitglied der Dominikanischen Laiengemeinschaft am Hl.-Grab-Kloster in Bamberg das dreijährige und ein Mitglied das Versprechen auf Lebenszeit ab, nach der Regel der Domminikanischen Laien zu leben. Die Feier fand im Rahmen eines von Erzbischof Ludwig Schick zelebrierten Festgottesdienstes zum 800-jährien Jubiläum unseres Ordens statt.

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*Dieser Artikel ist im Fränkischen Tagblatt erschienen

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Versprechensfeier in Regensburg

Antonia Genovich

Am 7. August 2016 durfte ich, W. Antonia Katharina Genovich, in der Regensburger Heilig-Kreuz-Kirche im Rahmen der Vesperandacht des Dominikusfestes mein dreijähriges Versprechen als Laiendominikanerin ablegen. Das Versprechen nahm unsere geistliche Assistentin Sr. Marina Dirks entgegen in Anwesenheit unseres Moderators Ludwig Gauderer, unserer Regensburger Dominikanischen Laiengemeinschaft und aller Nonnen des Dominikanerinnenklosters Heilig Kreuz. Nach der Feier fanden wir uns alle in den Räumlichkeiten des Klosters zu einem informellen und freundlichen Austausch zusammen. Die Schwestern des Klosters begrüßten mich mit einem wunderbar gesungenen Lied, was mich besonders berührte. Auch für alle Glückwünsche und Sympathiebekundungen öchte ich mich herzlich bedanken. Nun habe ich die letzte Vorstufe eines lang ersehnten Ziels erreicht und bin dankbar dafür, meinen Glauben als Laie in der Dominikanischen Familie nach der Regel des Hl. Dominikus leben zu dürfen.

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Psalmen singen

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Ein Wallfahrtspsalm

Als der HERR das Los der Gefangenschaft Zions wendete, *
da waren wir wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen *
und unsere Zunge voll Jauchzen.
Da sagte man unter den Völkern: *
„Groß hat der HERR an ihnen gehandelt!“
Ja, groß hat der HERR an uns gehandelt. *
Da waren wir fröhlich.
Wende doch, unser Geschick, *
wie du die Trockentäler füllst im Südland!
Die mit Tränen säen, *
sie werden ernten mit Jauchzen.
Sie gehen, sie gehen und weinen *
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen, ja kommen mit Jauchzen *
und tragen ihre Garben.

Dies ist der 126. Psalm, der 126. von 150 lyrischen Texten, die uns die Bibel überliefert und die geschrieben wurden, um gesungen zu werden. Das Wort „Psalm“ stammt aus dem Griechischen und bedeuet „Saitenspiel“, der Apostel Paulus fordert uns auf: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen“ (Eph 5,19; Kol 3,16). Und die Vertonungen der Psalmen reichen von der Gregorianik über Schütz und Brahms bis zu „Rivers of Babylon“, mit dem Boney M. 1978 an die Spitze der Pop-Charts gelangte.
Das gemeinschaftliche Singen der Psalmen ist wesentliches Element des Stundengebets, das von Mönchen und Nonnen gepflegt wird. Und auch für uns Dominikanische Laien, so steht es in unserer Regel, ist es „eine der wichtigsten Quellen, aus denen wir die Kraft schöpfen, unserer eigenen Berufung gerecht zu werden – einer Berufung, in der Kontemplation und Apostolat unlösbar ineinander verschränkt sind“.
Aber wie singt man gemeinschaftlich einen Psalm? Schon beim oberflächlichen Schauen auf die „Lieder des Volkes Israel“ wird deutlich, dass wir keine Melodie haben, auf die wir sie singen könnten: Der Text ist zwar in Verse gegliedert, aber die sind alle unterschiedlich lang! Die einfachste Methode ist, alles auf einem einzigen Ton zu singen, quasi zu rezitieren.
In der Mitte jedes Verses, die alle aus zwei Halbversen bestehen, macht man eine Pause. Ist der Psalm zum Singen eingerichtet, findet sich an dieser Stelle ein *. In dieser Pause ist Zeit, sich mit dem Text des Psalms auseinanderzusetzen und nachzudenken, was der eben gesungene Halbvers für das eigene Leben bedeuten könnte. Die Pause ist allerdings nicht sehr lang: Sie ist so lang, dass die Sänger ihre restliche Luft ausatmen können, die Atemmuskulatur entspannen und in Ruhe wieder einatmen können. Das entspricht unserem normalen Atemrhythmus, und die Pause zwischen Aus- und Einatmen brauchen wir, weil nur während der Pause sich unsere Atemmuskulatur erholen und mit Nährstoffen versorgt werden kann. Die Konzentration auf den eigenen Atem kann helfen, vom Denken zum Spüren zu kommen und uns so eine tiefe Dimension unseres Seins zu erschließen.
Was wir heute vor allem als Zen-Meditation kennenlernen, wird von Benediktiner, Zisterziensern, Dominikanern und anderen klösterlichen Gemeinschaften seit Jahrhunderten praktiziert. „Stundengebet“ wird diese Gottesdienstform genannt, weil es das Gerüst für die Stunden des Tages bildet; dazu gehören unter anderen die Laudes bei Sonnenaufgang, die Vesper am Abend und die Komplet zur Nacht.
Psalmensingen ist Meditieren über einen Text. In den Psalmen finden sich die unterschiedlichsten Texte und Emotionen: Bitten und Klagen, Lob und Dank, Texte für die Wallfahrt, für den Kult am Tempel, für den König. Bei vielen Psalmen wird König David als ihr Autor genannt, der ungefähr 1.000 Jahre vor Christus gelebt hat. Somit haben die Texte ein beträchtliches Alter. Trotzdem sind sie in ihren Aussagen immer noch aktuell, denn in ihren Formulierungen sind sie wenig konkret und dadurch offen für verschiedene Interpretationen.
Manchmal schenkt Gott einem einen Psalmvers, der etwas tief in mir zum Schwingen bringt. Ein anderes Mal schickt derselbe Psalm meine Seele auf eine ganz andere Reise. Und man muss nicht alles auf sich beziehen: Ich liebe Psalm 51 wegen seines tiefen Vertrauens auf das Verzeihen Gottes und muss mich nicht schuldig fühlen, nur weil der Psalm das thematisiert:

Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte, *
in der Fülle deines Erbarmens tilge meine Frevel.
Wasche die Schuld ganz von mir ab, *
und reinige mich von meiner Sünde.
[…]
Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein, *
wasche mich, so werde ich weißer als Schnee.
Lass mich Jubel und Freude erfahren! *
Frohlocken sollen die Glieder, die du zerschlagen hast. (Ps 51,3.4.9.10)

Im Stundengebet werden die Psalmen in zwei Gruppen gesungen, die sich nach jedem Vers abwechseln. Dadurch entsteht ein wohltuender Wechsel zwischen Spannung und Entspannung. Der Moment der höchsten Spannung ist dabei der Beginn des zweiten Halbverses: der Versuch, nach der Atem- und Meditationspause gemeinsam weiter zu singen. Würde ein Dirigent oder ein Instrument den Einsatz geben, wäre es zwar leichter, aber aus den Sängern, die gemeinschaftlich und demokratisch den Wiedereinsatz suchen, würden Signalempfänger, die nur reagieren.
Dieser Moment ist für die andere Gruppe die Mitte ihrer Pause, der Moment der tiefsten Entspannung, bevor sich ihr Einsatz wieder nähert. Dieser Wiedereinsatz erfolgt im direkten Anschluss, was es einfacher macht. Und es ist auch nicht nötig, sich mit dem zweiten Halbvers so intensiv zu beschäftigen wie mit dem ersten, weil der zweite Halbvers wiederholt, was im ersten gesagt wurde, sei es einfach mit anderen Worten oder durch die Verneinung des Gegenteils oder eine Ergänzung.
Es gibt in der Bibel noch mehr Texte, die diese Struktur aus Versen und Halbversen aufweisen und die deshalb wie Psalmen gesungen werden können. Zur Unterscheidung von den Texten im Buch der Psalmen werden sie Cantica genannt, das bekannteste unter ihnen ist das Magnificat, der Lobgesang Mariens (Lk 1,46-55), das in jeder Vesper gesungen wird.
Das funktioniert alles auf einem Ton, aber ich persönlich finde es doch etwas langweilig, eben eintönig. Musikalischer wird es, wenn man den Psalm auf einen Psalmton singt: Ein Psalmton ist ein Melodiemodell zum Singen der Psalmen. Auch hierbei wird der meiste Text auf nur einem Ton gesungen, eine kleine Melodie gibt es nur am Ende der beiden Halbverse. Ist der Psalm zum Singen eingerichtet, ist die Silbe, die den Rezitationston verlässt, unterstrichen. Ob es da nach oben oben oder unten geht, hängt vom Psalmton ab. Welchen Psalmton man nimmt, hängt von der Tonalität des Kehrverses ab, der vor und nach dem Psalm gesungen wird. Der Kehrvers fasst den Psalm zusammen, indem er einen Aspekt bzw. wichtigen Vers herausgreift, oder er stellt einen neuen Zusammenhang her, z.B. zu einer Aussagen des Neuen Testaments oder zum Leben eines Heiligen.
Nach frühmittelalterlicher Musiktheorie reichen acht verschiedene Psalmtöne aus, um zu allen Kehrversen einen passenden Psalmton zu haben. In Wirklichkeit sind es ein paar mehr. Diese acht mittelalterlichen Psalmtöne sind die Vorlage für die Psalmtöne im Gotteslob und im Antiphonale zum Stundenbuch. Das ist möglich, weil die Betonungen in deutschen Wörtern ähnlich verteilt sind wie in lateinischen. Die Franzosen mussten sich neue Psalmtöne ausdenken. Und das ist nicht so einfach, denn wenn sie zu einfach sind, wird man ihrer schnell überdrüssig, und erst recht, wenn sie zu kompliziert sind. Auch die Psalmtöne für Latein musste man für Deutsch etwas vereinfachen, weil man im Deutschen nicht so gerne und so flüssig mehrere Töne auf einer Silbe singt.
Trotzdem sind die acht Psalmtöne erstmal eine Hürde, wenn man Psalmen singen will. Doch der Gewinn ist nicht nur etwas musikalische Schönheit: Das Markieren des Endes des ersten Halbverses mit einer kleinen Melodie macht für alle hörbar, dass jetzt die wichtige Pause kommt, und verhindert, dass die da reinsingen, die schon über den Text meditieren. Und die Melodie am Ende des Verses weckt die andere Häfte des Chores aus ihrer Entspannung und gibt das Zeichen für ihren Wiedereinsatz. So kann aus dem gemeinsamen Singen ein Meditieren und eine Quelle geistlicher Nahrung und Kraft für unsere Berufung werden.

Volker Nebel

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Hl. Vater Dominikus

Predigt 2016-7Am 8. August feierte der Predigerorden das Hochfest des Hl. Vaters Dominikus im Gedenken an seinen Todestag am 6. August 1221 zu Bologna.

Die äußere Feier des Hochfestes beging die dominikanische Familie in Freiburg mit einer  Festmesse. Die Festpredigt hielt P. Martin Grandinger, Prior des Konvents in Wien. Mitglieder der Dominikanischen Laiengemeinschaft  übernahmen liturgische Dienste als Diakon und Lektorin.

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Anschließend wurde im Pfarrgarten das Fest auf weltliche Weise gefeiert.

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450. Todestag Bartolomé de las Casas

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Wahrscheinlich am 31. Juli 1566 starb der Dominikaner und „Apostel der Indios“ Bartolomé de las Casas, einer der Begründer des modernen Völkerrechts und der Menschenrechte. Im Deutschlandfunk wurde ein interessanter Beitrag über ihn veröffentlicht.

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