Seliger Bartolo Longo

Am 6. Oktober gedenkt der Orden des seligen Dominikaner-Terziars Bartolo Longo

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Bartolo Longo wurde am 10. Februar 1841 in Latiano bei Brindisi geboren. Er wuchs in einem katholischen Elternhaus auf und studierte zunächst Rechtswissenschaften in Neapel. Dort geriet er in spiritistische Kreise und erlitt eine schwere gesundheitliche und psychische Krise.

Durch einen Freund vermittelt suchte er Rat bei P. Alberto Radente, einem Dominikaner, der in Porta Medina eine Rosenkranzkirche betreute. Von da an widmete er sein Leben der Verherrlichung Gottes, der Verbreitung des Rosenkranzes und der Hilfe für die Armen. Am Rosenkranzfest 1871 wurde er in den Dritten Orden von der Buße des Hl. Dominikus aufgenommen und nahm den Ordensnamen Rosario an.

Die Förderung und Verbreitung des Rosenkranzgebetes machte er sich zur Lebensaufgabe. 1871 begann er in Pompei mit dem Wiederaufbau einer Kirche und erhielt 1875 aus Neapel ein Bild von Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, das er in dieser Kirche unterbrachte. 1891 wurde die Kirche geweiht und 1939 nochmals erweitert. Heute ist die Basilika als Heiligtum der Hl. Jungfrau vom Rosenkranz von Pompei (Santuario della Beata Vergine del Rosario di Pompei) bekannt.

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 Bartolo Longo heiratete 1885 die Gräfin Mariana di Fusco, mit der er sich um Waisen und Kinder von Gefangenen kümmerte. 1906 übergab das Ehepaar das Rosenkranz-Heiligtum dem Hl. Stuhl.

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Bartolo Longo starb 1926 im Alter von 85 Jahren. Er wurde am 26. Oktober 1980 von Papst Johannes Paul II als „Apostel des Rosenkranzes“ selig gesprochen.

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