Impuls zur Hl. Lucia

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Lucia lebte im 3. Jahrhundert in Sizilien. Während dieser Zeit gab es eine Christenverfolgung. Deshalb versteckten sich viele Christen in unterirdischen Gängen, den Katakomben. Lucia beteiligte sich an der Versorgung der Versteckten. Um in den dunklen Gängen Licht zu haben und dennoch mit beiden Händen Taschen voller Lebensmittel tragen zu können, trug Lucia einen Reif mit brennenden Kerzen auf ihrem Kopf. Diese Lichterkrone wurde später ihrem Erkennungszeichen. Sie versorgte die Verfolgten mit Nahrung und neuen Nachrichten, aber auch mit ihrer Fröhlichkeit und Zuversicht. Für die in der Dunkelheit der Katakomben ausharrenden wurde Lucia so zu einer echten Lichtbringerin.

Auch wir sind Lichtbringerinnen und Lichtbringer: Jedes ermutigende Wort, jede kleine Gefälligkeit, jede Rücksichtnahme, jede Freundlichkeit und jedes Lächeln ist ein Licht, das wir in die Welt bringen. Aber wir haben auch noch ein ganz besonderes Licht. Wir alle haben etwas, das wir besonders gut können, besonders gerne machen. Begabungen, Fähigkeiten, Interessen, Dinge, für die wir brennen: Lichter, die vielleicht nur wir, hier, in dieser Zeit, in die Welt bringen können.

Einige Anregungen und Gedanken zu diesem besonderen Licht finden Sie hier:

Vielleicht wissen wir ganz genau, was unser besonderes Licht ist. Im diesem Fall lohnt es sich zu schauen, ob unser Licht schon einen Platz gefunden hat, wo es für viele Menschen leuchten kann oder ob es gerade unter einem Topf steht, wo es nicht einmal für uns selber leuchtet. Eine großartige Möglichkeit unser Licht vielen leuchten zu lassen, ist das Ehrenamt. Lassen Sie sich von der Vielfalt an Möglichkeiten inspirieren, welche zum Beispiel die Stadt Freiburg unter diesem link zusammen getragen hat (https://www.freiburg.de/pb/229292.html) oder gehen Sie selbst einmal auf die Suche.

Vielleicht ist uns der Zugang zu unserem Licht durch die Alltagsroutine, durch Entmutigungen oder die andauernde Beschallung mit mehr oder weniger wichtigen Informationen verloren gegangen. Dann lohnt es sich, wie ein Schatzgräber nach diesem verborgenen Licht zu suchen. Graben Sie in ihrer Kindheit und Jugend, gab es etwas, was sie besonders faszinierte? Graben Sie es aus! Hören Sie von anderen Leuten manchmal etwas über sich, dass auf eine besondere Fähigkeit hindeutet? Da kann was dran sein! Wollten Sie schon immer mal etwas ausprobieren? Tun Sie es. Vielleicht haben Sie dafür eine Begabung. Lassen Sie sich Zeit für ihre Schatzgräberei und lassen Sie sich nicht entmutigen. Denn dass Sie mindestens eine besondere Fähigkeit oder Begabung haben, steht fest. So hat Gott Sie geschaffen.

Herr Markus Mössner

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