Petrus von Verona

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Petrus von Verona nach einem Fresco von Fra Angelico: Petrus fordert zum Schweigen auf. Im früheren Dominikanerkonvent San Marco in Florenz. Die Kopfwunde deutet seine Todesart an. Oft wird er auch mit einem Schwert, einer Axt oder Sichel im Hinterkopf dargestellt

Am 4. Juni gedenkt der Dominikanerorden des hl. Petrus von Verona, auch Petrus Martyr oder Petrus von Mailand genannt, der 1252 das Martyrium erlitt. Er  wurde um 1206 als Sohn manichäischer Eltern geboren  und konvertierte schon früh zum katholischen Glauben. Als Student in Bologna fühlte er sich durch die Ideale und die Lebensweise des jungen Predigerordens und durch die Predigt des hl. Dominikus angezogen und empfing 1221 aus dessen Händen den Habit. Er wirkte besonders in den Städten Ober- und Mittelitaliens und widmetet sich 20 Jahre lang wie der Ordensgründer unermüdlich vor allem der Bekehrung der Katharer durch Gespräch und Predigt. 1232 übertrug  ihm Papst Gregor IX die Vollmachten des Inquisitors in Oberitalien. Obwohl er dieses Amt mit Güte und Gerechtigkeit verwaltete, zog er sich Hass und Ablehnung  zu. Er wurde am 6. April 1252 ermordet, als er auf dem Weg von Como nach Mailand war. Auf den Boden schrieb er mit seinem Blut das Wort „Credo“. Einer der Mörder bekehrte sich und trat später in den Orden ein.

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Domenichino: Die Ermordung des Petrus von Verona.

Schon ein Jahr nach seinem Tod, am 9. März 1253, schrieb Papst Innozenz IV ihn in das Verzeichnis der Heiligen ein. Seit der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils ist sein Fest auf den heutigen Tag festgelegt, den Gedenktag der Übertragung seiner Gebeine im Jahr 1340.

Da der Heilige nicht nur um die geistliche Führung der Schwestern besorgt war, sondern auch viele Laien-Bruderschaften gründete und förderte, ist er für die Dominikanischen Laien von besonderere Bedeutung.

Quellenangabe: Die Bilder stammen aus dem ökumenischen Heiligenlexikon
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