Übertragung der Gebeine des Hl. Vaters Dominikus

0524_gebeine

Noch zu Lebzeiten äußerte Dominikus den Wunsch in Bologna „unter den Füßen der Brüder“ beerdigt zu werden. Seine Brüder aber begruben ihn in einem einfachen Grab und weigerten sich, trotz verschiedener Wunder, die an diesem Grab passierten, dem Wunsch des Dominikus nachzukommen. [Vgl. http://dominikaner-proprium.de/0524_gebeine.htm]

Die Gläubigen waren, so macht es den Anschein, mehr an einer Verehrung interessiert als die Brüder im Orden des Hl. Dominikus. Erst nachdem das Grab des Dominikus durch eine Kirchenrenovierung im Freien lag und der Witterung ausgesetzt war besannen sich einige Brüder wieder auf ihren Gründer. Am 24. Mai 1233 wurden, mit der Genehmigung des Papstes, die Gebeine des Dominikus umgebettet. [Vgl. Eggensperger, Thomas; Engel, Ulrich: Frauen und Männer im Dominikanerorden. Mainz 1992. S 27]

Es heißt im Libelus des Jordan von Sachsen, dass bei der Öffnung des Sarges nicht der Geruch der Verwesung zu riechen war, sondern ein süßer guter Geruch, der besser gerochen habe als alle Blumen, die man sich vorstellen konnte.

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